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Neue Beatmungsgräte für's Klinikum Forchheim

25.04.2020

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind in Bayern bereits mehr als 430 zusätzliche Beatmungsgeräte angekommen, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml bei einem Besuch des Klinikums Forchheim - Fränkische Schweiz am 25. April 2020.

"Mehr als 300 der Beatmungsgeräte wurden bereits an Krankenhäuser in Bayern ausgeliefert, weitere werden in den nächsten Tagen verteilt. Dies geschieht angepasst an die aktuelle COVID-19-Ausbruchssituation und somit nach dem Bedarf vor Ort. Hinzu kommen Geräte, die auf Initiative der Krankenhäuser selbst über eigene Kontakte bestellt wurden, wie im Fall von Forchheim. Für sie übernimmt der Freistaat die Kosten zu 100 Prozent“, erläuterte Huml.

Im Klinikum Forchheim - Fränkische Schweiz wurden am 25. April vier neue Beatmungsgeräte in Betrieb genommen - insgesamt sind es dort nun zwölf.
Der ehemalige Aufwachraum wurde im Zuge der Corona-Maßnahmen umgewandelt und kann mit der Lieferung der neuen Geräte nun zusätzlich weitere vier Patienten aufnehmen, bei denen eine künstliche Beatmung erforderlich ist. Die Kosten für die Geräte von knapp 120.000 Euro übernahm der Freistaat.

Von den bayerischen Krankenhäusern wurden bislang 1100 Beatmungsgeräte bestellt. Daneben hat das bayerische Gesundheitsministerium selbst mehr als 1800 Geräte bestellt. Hinzu kommt noch die Bestellung des Bundes.

Staatsministerin Melanie Huml betonte: "Das bayerische Gesundheitsministerium ist weiter intensiv dabei, zusätzliche Beatmungsgeräte zu besorgen. Die Gefahr einer raschen Zunahme von beatmungspflichtigen Patientinnen und Patienten ist noch nicht vorüber. Wir müssen weiterhin wachsam sein und besonnen vorsorgen.“
Derzeit gibt es in Bayern insgesamt rund 3.200 Intensivbetten mit invasiver Beatmungsmöglichkeit sowie rund 1.400 weitere Intensivbetten mit nicht invasiver Beatmungsmöglichkeit.

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