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Fachgespräch zum Projekt „PET/CT Würzburg“

23.04.2026 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Der Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention hat sich mit zukunftsweisenden Modellen der nuklearmedizinischen Versorgung befasst. Im Zentrum stand ein Fachgespräch mit Dr. Flemming Paul über das Projekt „PET/CT Würzburg“.

AK-Vorsitzender Bernhard Seidenath betonte die Bedeutung sektorenübergreifender Zusammenarbeit: „In Würzburg zeigen zwei Praxen gemeinsam mit dem Universitätsklinikum eindrucksvoll, wie man trotz unterschiedlicher Trägerschaften modernste Medizintechnik für die Menschen in der Region anbieten kann. Wir werden uns aktiv dafür einsetzen, dass solche innovativen Versorgungsmodelle nicht an bürokratischen Hürden scheitern und wollen uns dazu direkt an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wenden.“

Er sicherte Unterstützung bei den zentralen Anliegen der Würzburger Kooperation zu: bei der Aufnahme des Mammakarzinoms als erstattungsfähige PET/CT-Indikation, bei der Genehmigung zur Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) und bei der Erteilung einer Verkaufsgenehmigung für das Radiopharmakon „F-18-FDG“ am Universitätsklinikum Würzburg. Die Würzburger Abgeordnete und AK-Mitglied Dr. Andrea Behr brachte es auf den Punkt: „Unser Ziel ist es, medizinische Innovationen schneller zum Patienten zu bringen. Das Würzburger Modell zeigt, wie effizienter Ressourceneinsatz und Spitzenmedizin Hand in Hand gehen können.“

Das PET/CT-Verfahren vereint funktionelle und anatomische Bildgebung in einer einzigen Untersuchung und ermöglicht so eine frühere, präzisere Diagnose – etwa bei Krebserkrankungen – als herkömmliche Verfahren allein. Gerade in der Onkologie bedeutet das: schnellere Therapieentscheidungen, weniger unnötige Eingriffe, weniger Chemotherapien und damit eine spürbar bessere, weniger belastende und kostengünstigere Versorgung für die Patientinnen und Patienten.

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