Staatsministerin a.D. Melanie Huml, MdL, bringt Bamberg als Modellregion für Bürokratieabbau in Bayern ins Spiel. Grundlage ist das neue "Gesetz zur Einführung von Modellregionen und zur Deregulierung – Bayerisches Modellregionengesetz (BayMoG)", das vom Bayerischen Landtag beschlossen wurde.
Lange Verfahren, viele Vorgaben, wenig Spielraum – Bürokratie bremst Projekte und Entscheidungen vor Ort. Genau hier setzt Bayern jetzt an und Bamberg könnte dabei eine Vorreiterrolle übernehmen.„Gerade vor Ort zeigt sich, wo Regelungen unnötig kompliziert sind. Deshalb haben wir im Landtag das Modellregionen-Gesetz auf den Weg gebracht. Ziel ist es, ausgewählten Kommunen mehr Spielräume zu geben, um Verfahren zu vereinfachen. Erfolgreiche Lösungen sollen dann auf ganz Bayern übertragen werden“, berichtet Huml.
Die Abgeordnete sieht das neue Gesetz als echte Chance und hat daher proaktiv den Weg zur Teilnahme geebnet. „Mit unserem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann habe ich frühzeitig Kontakt aufgenommen und Bamberg als Modellkommune ins Spiel gebracht. Viele Unternehmen, Vereine und Privatpersonen wünschen sich dringend weniger Bürokratie und schnellere Verfahren. Gerade in unserer Region erlebe ich eine große Offenheit für neue Wege – diese Dynamik sollten wir nutzen“, betont Huml.
Gleichzeitig stellt die Landtagsabgeordnete klar: „Die Entscheidung, ob sich Bamberg tatsächlich als Modellkommune für Bürokratieabbau bewirbt, liegt bei den Verantwortlichen vor Ort – aber ich bin überzeugt, dass wir hier gemeinsam viel bewegen können.“
Ihr Ziel: konkrete Verbesserungen im Alltag. „Wenn Verfahren schneller und einfacher werden, profitieren alle – Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die Verwaltung selbst. Ich würde es daher sehr begrüßen, wenn Bamberg den Mut hat, den Bürokratieabbau aktiv anzugehen und Vorbild für ganz Bayern zu werden.“